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EVANG. KIRCHE ROTENBERG 73
Stadtplan
Beutterstraße 4
Rot
EVANG. KIRCHE ROTENBERG
Beutterstraße 4

Bis Ende des 15. Jahrhunderts mussten die Bewohner Rotenbergs zum Gottesdienst den Weg in die umliegenden Gemeinden nehmen.

1495, noch vor der Reformation, konnte mit dem Bau einer Marien- und Georgskapelle begonnen werden. lm unteren Teil des Turms ist noch der gotische Stil mit den Maßwerkfenstern zu sehen. Mit den Jahren wuchs die Einwohnerzahl.

Also wurde im Jahr 1754 mit dem Bau einer neuen, typisch protestantisch schwäbischen Barockkirche mit quadratischem Grundriss begonnen, die zwei Jahre später eingeweiht werden konnte.

Ab 1840 bewilligte König Wilhelm I die Mittel für eine Pfarrstelle. Rotenberg wurde so eigenständige Pfarrgemeinde. Bei der Renovierung 2002 konnte die ursprüngliche innere Farbgebung der Kirche wieder hergestellt werden.

Die Rotenberger Künstlerin Käte Schaller-Härlin (1877–1973) stiftete das von ihr entworfene Glasfenster in der Sakristei.

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Ehrenbürger der Gemeinde Rotenberg

Beutter
Marie und Alxander Beutter

Alexander Beutter (1862–1952) war von 1891 bis 1926 der erste ständige Pfarrer Rotenbergs. Als Musikfachmann gründete er den Kirchenchor und die Theatergruppe, initiierte 1904 den Bau des Gemeindehauses, rief die Spar- und Darlehnskasse Rotenberg ins Leben und fungierte landesweit als Orgelsachverständiger.

Die Straße an der Rotenberger Kirche trägt seinen Namen. Zusammen mit seiner Frau Marie, seinen vier Kindern und seiner Dienstmagd Luisle lebte er 35 Jahre lang im Pfarrhaus an der Stettener Straße.
Zu seiner Pensionierung 1926 wurde er zum Ehrenbürger von Rotenberg ernannt.

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