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GIPSFABRIK 50
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Augsburger Straße 221
Gipsfabrik
GIPSFABRIK
Augsburger Straße 221

Das 1870 gegründete „Stuttgarter Gypsgeschäft AG“, war seit den Anfängen in Asperg mit der Herstellung von Gips befasst. Die erste Gipsfabrik entstand 1870 in Cannstatt in der Haldenstraße; 1890 wurde eine zweite Gipsfabrik im Kienbach in Cannstatt gebaut. 1897 begann der Gipsabbau hier im Untertürkheimer Gewann „Kreutelstein“. Es gab hier 10 bis 15 Meter hohe Gipssteinschichten.

Die dritte Gipsfabrik im Untertürkheimer Gewann „Im Tal“ wurde 1910 direkt an das Vorkommen gebaut, da die Nachfrage groß war. Am Anfang wurde nur unterirdisch abgebaut mit Feldbahnbetrieb später im offenen Tagebau. Dann wurde auf Seilbahnbetrieb umgestellt. 1974 wurde der Betrieb eingestellt und beide Grundstücke der Gipsfabriken verpachtet.

1965 wurde die Stiftung gegründet; seitdem ist sie eine reine Vermögensverwaltungsgesellscha$, bis vor wenigen Jahren börsennotiert, dann in eine GmbH umgewandelt. Die Weinlage „Untertürkheimer Gips“ wird seit 1974 exklusiv vom Fellbacher Weingut Aldinger bewirtschaftet; die Lage „Untertürkheimer Herzogenberg“ vom Untertürkheimer Weingut Wöhrwag.

Die „Yves Siebers Aukonen GmbH“ erwarb 2002 das Gebäude. Es wurde aufwendig renoviert und instandgesetzt und zum Auktionshaus umgebaut.

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